Ortskirchenrat Klotzsche

Grundlagen des Pastoralkonzepts

Über das Pastoralkonzept der Pfarrei St. Martin in Dresden
• Rahmen, der hilft, als Kirche vor Ort beweglich und lebendig zu bleiben, im Kontakt mit dem, was die Menschen von der Kirche brauchen und wofür die Kirche da sein kann und soll.
• Dieses Pastoralkonzept in der Fassung vom 01.10.2020 gilt für vier Jahre. Ein Pastoralkonzept wird mindestens einmal pro Pfarreirat-Periode überprüft, ob es noch der Situation entspricht und ob die Ziele erreicht wurden.
• Jeder, der sich auf Gemeinde- und auf Pfarreiebene damit auseinandersetzen will, ist herzlich eingeladen, am Pastoralkonzept mitzuwirken, es zu ergänzen und zu aktualisieren. Dazu sollen uns in Zukunft die im Punkt 7 aufgeführten Prozessschleifen dienen. Die Änderung des Pastoralkonzeptes wird durch den Pfarreirat beschlossen.
• Das Pastoralkonzept dient allen Verantwortlichen und den Gremien in der Pfarrei als Entscheidungsleitfaden, den Gemeinden zur Orientierung und Entwicklung sowie dem Kirchenvorstand als verbindliche Grundlage für finanzielle Zusagen.
Unser biblisch begründeter Auftrag
• Gottes Segen und Lebensfülle empfangen und weitergeben!
Grundüberzeugungen des Pastoralkonzepts
• Christusorientierung Darum wollen wir, ausgehend von unserer Taufe, unsere Berufungen entfalten und stärken, eine persönliche Beziehung zu Christus fördern und Menschen ermutigen, Christus in ihrem Leben immer neu zu entdecken und Ihm nachzufolgen.
• Charismenorientierung: Darum wollen wir diesen Reichtum der Charismen in unseren Gemeinden entdecken, unterstützen und zur Entfaltung bringen. Als Teil der von Gott geliebten Schöpfung sagen wir Ja zu unserer Größe, zu unseren Begabungen sowie auch zu unserer Unvollkommenheit und Zerbrechlichkeit.
• Lebensraum-Orientierung: Im Leben der Kirche wird Jesus Christus sichtbar. Darum wollen wir die Vielfalt des Lebens in unseren Gemeinden fördern, der gemeinsamen Berufung in unterschiedlichen Diensten und Aufgaben Ausdruck geben und so den Menschen in unserem Umfeld dienen, ihre Freude und Hoffnung, Trauer und Angst teilen.
• Ressourcenorientierung In unseren Diensten achten wir die je persönlichen und familiären Ressourcen. Diese bestimmen die Schwerpunkte unseres Handelns.
• Partizipation Darum wollen wir möglichst viele Frauen und Männer – je nach ihren Charismen – in unseren Gemeinden an der Leitung und den Diensten beteiligen, um unseren Auftrag als Kirche vor Ort gemeinsam zu erfüllen.
• Orientierung am Wort Gottes
Es sollte uns sehr unruhig machen, wenn wir uns als Kirche verschließen, wenn wir nur eine bestimmte Gestalt von Kirche und kirchlichem Leben konservieren wollen, statt dass uns „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ (GS 1), wirklich bewegen.
Ziel unserer Bemühungen
• Verkündigung: Gemeinsam auf Christus schauen und den Menschen mit Seinem liebenden Blick und Seiner befreienden Botschaft begegnen.
• Liturgie: Gemeinsam Christi Gegenwart in großer Vielfalt feiern und unser Leben durch Ihn prägen lassen.
• Diakonie: Christus in allen Menschen entdecken, mit ihnen das Leben teilen, füreinander eintreten und voneinander lernen.
• Gemeinschaft: als lebendige Kirche zum Aufbau des Reiches Gottes beitragen.
Haltungen
• Wertschätzung und Vertrauen
• Wir zeigen ehrliches Interesse an der Lebenssituation, der Freude und Hoffnung, Trauer und Angst unserer Mitmenschen.
• Bei dem, was wir tun oder anstreben, ist darauf zu achten, dass es in Freiheit geschieht und möglichst dazu beiträgt, die innere und äußere Freiheit der Beteiligten zu stärken.
• Das Vorbild Christi ermutigt uns, unsere Freiheit zu nutzen, indem wir in der uns möglichen Weise Verantwortung übernehmen.
• nach dem Prinzip der Subsidiarität weiterentwickeln. Dabei soll der jeweils kleineren Einheit eine möglichst große Selbstständigkeit gewährt werden.
• Die größere Einheit tritt dort in den Dienst, wo Unterstützung benötigt wird, und achtet darauf, dass Gruppen bzw. Gemeinden nicht auf Kosten anderer agieren.
• die Pfarrei fördert das Zusammenspiel und achtet auf die Einheit aller und eine gerechte Verteilung der Ressourcen.
• Jedes Gremium und Team kann zur Reflexion des eigenen Handelns, zur Sicherung und Verbesserung der Qualität der Arbeit oder zur Bewältigung von Konflikten und Problemen sachgerechte Unterstützung in Anspruch nehmen (Weiterbildung, Supervision, Mediation).
• Die Liste der Dienste ist bei Bedarf durch den Ortskirchenrat anzupassen und durch Zuordnung der Person laufend aktuell zu halten.
• Das hier vorgelegte Pastoralkonzept ist ein Entwurf eines gemeinsamen Weges, den wir gehen wollen, um miteinander Kirche an den unterschiedlichen Orten unserer Pfarrei St. Martin sein zu können.
Prozessschleifen-Auf dem weg bleiben
• Den Sozialraum erkunden
• Mit Bibel und Lokalteil unterwegs sein
• Träume uind Ziele entwerfen
• Arbeitsgruppen, Prioritäten, Projektmanagment
• Dranbleiben-Fortbilden-Dienen
• Transparenz schaffen

Handlungsfelder des Pastoralkonzepts

Handlungsfeld: Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten
z.B. Kinder- und Jugendpastoral stärken und mit pfarreiübergreifenden und außerkirchlichen Angeboten vernetzen
z.B. Moderne Kommunikationsmittel nutzen, um die Menschen zu erreichen und zu vernetzen Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das für den Bereich Verkündigung verantwortlich ist
Regelmäßiger Gemeindesonntag
(etwa alle 4-6 Wochen), für den der Ortskirchenrat zusammen mit dem Team Verkündigung verantwortlich ist. Sakramentenvorbereitung, Bibel teilen, …
Handlungsfeld: Gottesdienst und Gebet – Liturgie und Leben miteinander feiern
Förderung der Eucharistiefeiern und Wortgottesfeiern Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das für den Bereich Liturgie verantwortlich ist
Handlungsfeld: Charismen für eine lebendige Kircvhe erkennen, fördern und einüben
Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das für die Förderung der Charismen verantwortlich ist
Handlungsfeld: Ökumenisches Miteinander
Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das für den Bereich der Ökumene verantwortlich ist – gestärkt durch Menschen, die bereits als konfessionsverbindende Ehepartner Ökumene leben
Handlungsfeld: Christus in allen Menschen begegnen
Unsere kirchlichen Orte
Regelmäßige Kontakte zu den kirchlichen Orten in der Jahresplanung berücksichtigen
Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das den Auftrag der Sendung in den Gemeinden fördert
Missionarisch Kirche sein
wollen wir in unseren Gemeinden geistliche, diakonische und evangelisierende Initiativen mit finanziellen und personellen Ressourcen (haupt- und ehrenamtlich) unterstützen.
BKN, Stadtteilengel, Lebenswende, St. Martin teilt Kaffee und Segen, …
Soziales Engagement
Wir blicken auf unseren Sozialraum und unterstützen bisherige und zukünftige Initiativen: Dresdner Tafel, Nachtcafé, APAC, …
Gesellschaftspolitisches Engagement
• Vernetzung und Kooperation mit den gesellschaftlich Verantwortlichen in unseren Stadtteilen
• Klare Positionierung zugunsten der Menschen am Rand, der Bedürftigen und Benachteiligten
• Auf die Problemlagen des Stadtteils aufmerksam machen – Gemeinde bietet ihr Engagement an
Handlungsfeld: Am Reich Gottes bauen/mitwirken – für das Reich Gottes Sorge tragen
• Was und wie können wir dazu beitragen, dass das Reich Gottes wächst, sich in der Kirche, in der Gesellschaft und in der Welt ausbreitet?
• Gottes Werke wertschätzen (Ehrfurcht vor der Schöpfung)
• Die Schöpfung bewahren (Schöpfungsverantwortung)
• Für christliche Werte in der säkularen Welt einstehen
Faires und ethisches Wirtschaften
Wie formt die christliche Botschaft das wirtschaftliche Handeln in unserer Pfarrei? Wie leben wir Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Nächstenliebe und Solidarität mit den Armen?
Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das faires und ethisches Wirtschaften fördert und unterstützt
• Das Pfarreivermögen ethisch und nachhaltig anlegen
• Verantwortungsvoller Einsatz von Ressourcen:
• Bereitstellung finanzieller Mittel für gerechtes Wirtschaften
Themen
• Was und wie können wir dazu beitragen, dass das Reich Gottes wächst, sich in der Kirche, in der Gesellschaft und in der Welt ausbreitet?
• Gottes Werke wertschätzen (Ehrfurcht vor der Schöpfung)
• Die Schöpfung bewahren (Schöpfungsverantwortung)
• Für christliche Werte in der säkularen Welt einstehen
Faires und ethisches Wirtschaften
Wie formt die christliche Botschaft das wirtschaftliche Handeln in unserer Pfarrei? Wie leben wir Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Nächstenliebe und Solidarität mit den Armen?
Handlungsvorschlag – Handlungsempfehlung
Gründung eines Teams, das faires und ethisches Wirtschaften fördert und unterstützt
• Das Pfarreivermögen ethisch und nachhaltig anlegen
• Verantwortungsvoller Einsatz von Ressourcen:
• Bereitstellung finanzieller Mittel für gerechtes Wirtschaften